• Agrophotovoltaik

    Biologische Landwirtschaft und erneuerbare Energiegewinnung an einem Ort.

Dieses Projekt will erforschen, unter welchen Bedingungen ein Acker gleichzeitig für biologische Landwirtschaft und Energiegewinnung durch Photovoltaik genutzt werden kann.

Unsere Vision: Dem Klimawandel entgegenhalten

Wir sind eine österreichische Familie, die ihren Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende leisten will. Der Klimawandel ist eine sehr ernstzunehmende Problematik, der wir durch unsere Projekte im Rahmen unserer Möglichkeiten entgegenzuwirken versuchen. Jeder hat seinen Anteil zum CO2-Ausstoß beigetragen, jeder kann nun auch beim Einsparen mitwirken.

Kleinprojekt mit Potenzial
Wir sind keine Großinvestoren sondern möchten einfach auf dem uns zur Verfügung stehenden Acker im südlichen Burgenland unsere Projekte mit möglichst viel Nachhaltigkeit umsetzen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse teilen. Das System AgroPV ist vor allem für trockenere Weltgegenden jetzt schon ein spannender Ansatz.

Informationen zum Projekt Agro-PV

Wir wollen die vorhandene Fläche besser nutzen und den Ackerboden nicht unbestellt lassen. In Kooperation mit dem Fraunhofer ISE Institut wollen wir eine PV-Anlage so hoch bauen, dass wir darunter mit einem Traktor „normal“ Bio-Landwirtschaft betreiben können. Die passende Pflanzenauswahl ist dabei von besonderer Bedeutung und wissenschaftlichem Interesse. Dazu kooperieren wir weiters mit der Universität für Bodenkultur in Wien.

Das Ziel
Das Ziel ist, eine PV-Anlage mit nur der Hälfte der Module so zu belegen, dass wir keine oder nur geringe Ertragsreduktionen bei den Pflanzen in Kauf nehmen müssen. Damit könnten wir Strom und Nahrung von der selben Fläche „ernten“.

Zukünftige Tragfähigkeit des Konzeptes

Dieses Projekt soll über drei Jahre laufen und wissenschaftlich valide Ergebnisse bringen. Ein vergleichbares Projekt ist uns bisher nicht bekannt, weshalb wir hier Neuland betreten. Da es für Freiflächen-Photovoltaikanlagen keinen geförderten Einspeisetarif und für die Flächen unterhalb einer Photovoltaik-Anlage keine landwirtschaftlichen Förderungen gibt, ist die Finanzierung dieses Projektes sehr schwierig. Wir suchen daher Unternehmer, die unseren Photovoltaik-Strom zu einem abnehmen wollen, der die Finanzierung des Projektes ermöglicht. Wenn wir rund ein dutzend Unterstützer finden, würden auf jeden nur rund 3.000 Euro pro Jahr entfallen. Wir sind zuversichtlich, dass dies möglich ist.

Bitte unterstützen Sie uns dabei!
Patrick Wagenhofer | Energiewirt

Unterstützer gesucht!

Wir suchen zur Finanzierung des Forschungsprojektes Unternehmen oder Privatpersonen, die sich bereiterklären, den Strom aus der AgroPV-Anlage langfristig zu einem Preis abzunehmen, der die Finanzierung ermöglicht. Sie leisten so einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel, zu unserer Ernährungssicherheit und zur nachhaltigen Stromgewinnung!

Ass.Prof. Mag. Dr. Herbert Formayer

Die Idee hinter dem Konzept der Agro-Photovoltaik finde ich begrüßenswert. Da zu erwarten ist, dass die Anzahl und Länge der Hitzewellen …

Ass.Prof. Mag. Dr. Herbert FormayerAssistenzprofessor Institut für Meteorologie Universität für Bodenkultur Wien
Hans-Josef Fell

Agro-Photovoltaik Anlagen können richtig angewandt, positive Wirkungen auf die Erzeugung von Getreide, Obst, Gemüse, Wein u.a. entfalten …

Hans-Josef FellPolitiker, Präsident der Energy Watch Group, Botschafter für 100% Erneuerbare Energie

Derzeit läuft keine Crowdfunding Kampagne auf indiegogo. Kommen Sie doch öfters hier vorbei oder hinterlassen Sie uns Ihre E-Mailadresse, damit wir Sie per E-Mail auf dem Laufenden halten können!

Wir informieren Sie gerne über Neuigkeiten zu unserem Projekt:

ABSENDEN

  • Schutz der Pflanzen vor Wetterextremen

    Die PV-Anlage wird die Pflanzen unterhalb vor Wetterextremen wie Hagel, Sturm, Starkregen und Hitze voraussichtlich schützen oder zumindest deren negative Auswirkungen reduzieren können. Diese Wetterextreme werden auch bei uns durch den Klimawandel immer öfter und immer stärker auftreten.  Dieser Schutz könnte somit die Ertragsstabilität für die Bauern erhöhen.

  • Lösung des Tank-Teller-Dilemmas

    Die „Tank-Teller-Diskussion“ hat aktuell zur Mehrheitsmeinung geführt, dass Ackerflächen nicht für die Energieproduktion verwendet werden sollen. Deshalb wurden auch die Förderungen über Einspeisetarife für Freiflächenanlagen abgeschafft. Diese Diskussion bezieht sich aber auf die Entscheidung, ob Pflanzen für die Ernährung oder für die Energiegewinnung (z.B. Biodiesel) angebaut werden sollen. Im Falle der AgroPV löst sich dieses Dilemma vollkommen auf, da weiterhin Pflanzen für die Ernährung angebaut werden und zusätzlich auch noch Strom von der gleichen Fläche gewonnen werden kann.

  • Doppelte Nutzung begrenzter Flächen

    Ackerfläche ist in Österreich eine begrenzte Ressource, die beständig abnimmt. Mehrere Quellen (u.a. die Hagelversicherung) gehen davon aus, dass mehr als 20_ha an Ackerfläche verloren gehen – täglich. Da wir die Energiewende kaum mit der Ausnutzung von Dachflächen allein (siehe eigenen Punkt dazu) schaffen werden, dürfen die Flächen unterhalb von Photovoltaik-Anlagen nicht brach liegen. Mit AgroPV ist eine doppelte Nutzung ohne signifikante Ertragseinbußen bei der Ernte möglich.

  • Erhöhung der Ertragssicherheit für Bauern

    Die Erträge der Bauern sind vom Wetter abhängig und schwanken somit seit Jahrhunderten immer wieder beträchtlich. Ausfälle werden meist von der Allgemeinheit finanziell ausgeglichen oder gemildert. Durch AgroPV erhält der Bauer eine zweite Einnahmequelle, die seine Erträge verstetigen kann. Zudem kann der Bauer den gewonnen Strom auch noch selber nutzen und gewinnt dadurch ein weiteres Stück Unabhängigkeit.

  • Übertragbarkeit in trockene Weltgegenden

    Den größten Nutzen erbringt AgroPV voraussichtlich in eher trockenen bis sehr trockenen Weltgegenden. Dort ist der Verschattungseffekt noch nützlicher und die Möglichkeit, die Pflanzen unter Zuhilfenahme der Unterkonstruktion gezielt und damit effizient zu bewässern, bei der Erhöhung der Erträge eine wesentliche Stütze. Der PV-Strom kann auch gleich für den Betrieb der Pumpen eingesetzt werden und somit Dieselaggregate ersetzen.

  • Maßnahme zur Klimawandelanpassung

    Das AgroPV-Konzept  kann zu den Klimawandelanpassungen gezählt werden, die in den nächsten Jahren teilweise massiv notwendig werden könnten. Damit könnte AgroPV zu einer vielbeachteten und vielgenutzten Maßnahme werden. Daher sollten wir rasch Know-how in Österreich für den Export aufbauen, um solche Anlagen auch in (noch) stärker betroffenen, trockeneren Weltgegenden wie Südeuropa, Nordafrika oder dem Nahen Osten etablieren zu können und so den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken.

  • Photovoltaik nur auf Dächern wird vor allem im ländlichen Raum nicht ausreichen

    Einer der wesentlichen Eigenschaften der notwendigen und kommenden Energiewende ist Dezentralität. Vor allem in ländlichen Gebieten werden dafür die nutzbaren Dachflächen kaum ausreichen, damit Photovoltaik ihren großen Anteil an der Wende übernehmen kann. Wir müssen nicht nur den aktuellen Stromverbrauch mit Erneuerbaren abdecken sondern auch die Gebäudeheizung über Wärmepumpe und die Elektro-Mobilität berücksichtigen. Dazu werden wir auch Freiflächen nutzen müssen. Erschwerend kommt dazu, dass aus statischen Gründen leider nur ein Bruchteil der existierenden Dächer für die Installation einer PV-Anlage nutzbar sind.

Standort der Anlage