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Ass.Prof. Mag. Dr. Herbert Formayer

Ass.Prof. Mag. Dr. Herbert Formayer

Assistenzprofessor Institut für Meteorologie Universität für Bodenkultur Wien

Die Idee hinter dem Konzept der Agro-Photovoltaik finde ich begrüßenswert. Da zu erwarten ist, dass die Anzahl und Länge der Hitzewellen bei uns signifikant zunimmt, werden die Pflanzenkulturen vermehrt unter Stress leiden, Ernten häufiger schlechter werden oder gar ausfallen. Eine teilweise Verschattung kann hier voraussichtlich die Situation verbessern. Ein besonders sinnvolles Einsatzgebiet dieses Ansatzes sehe ich in Gebieten, die jetzt schon an Trockenheit leiden. Die Forschungsergebnisse sollten daher nicht nur für Österreich ausgewertet werden, sondern auch auf andere Länder übertragbar sein und dazu führen, dass solche Anlagen verstärkt in Trockenregionen errichtet werden.

Hans-Josef Fell

Hans-Josef Fell

Politiker, Präsident der Energy Watch Group, Botschafter für 100% Erneuerbare Energie

Agro-Photovoltaik Anlagen können "richtig angewandt, sogar eine positive Wirkung auf die Erzeugung von Getreide, Obst, Gemüse, Wein u.a. entfalten. Besonders in trockenen Gebieten kann die Beschattung durch die Module den Wasserhaushalt schonen und so für Ertragssicherheit sorgen – eine große Chance für weite Teile der Welt, wo die Erderwärmung für immer mehr Wüstenausbreitung sorgt und damit die Lebensmittelerzeugung be- oder gar verhindert. In deren Folge gibt es immer größere Fluchtbewegungen, die heute auch Europa erreichen, wie wir in den täglichen Nachrichten sehen. Es braucht viele Pilotprojekte und weitere Varianten von AgroPV Anlagen, die auch wissenschaftlich begleitet werden und so unseren Kenntnisstand eine noch breitere Basis verschaffen werden.